Makrofotografie in der Natur
Ich habe es mir endlich geleistet – ein Teleobjektiv von Sigma mit 50-500mm Brennweite. Zugegeben, es ist nicht ganz billig, aber das war es mir Wert. Nachdem ich leidenschaftlich insbesondere auch die Makrofotografie in der Pflanzenwelt betreibe,wollte ich in Zukunft auf diese besondere Ausrüstung nicht verzichten. Gleich vorweg: Das Objektiv ist schwer. Wer damit regelmäßig fotografieren geht, bekommt Power im Hebe-Arm. Warum ich ein Objektiv dieser Art wollte, erklärt sich in folgendem Bild praktisch von selbst:

Das Objektiv erzeugt eine sehr schöne selektive Schärfe. Der Hintergrund wird sehr schön unscharf und flächig – so stört er nicht mehr, auch wenn er in Wirklichkeit sehr bewegt gewesen sein sollte. Bei diesem Bild gefällt mir besonders die monochrome Anmutung, die es zufällig erhalten hat. Und auch die Blüten im Vordergrund sind, wie man schön sehen kann beinah nur noch transparente weiße Lichtflecken. Der Vorteil vom Teleobjektiv ist auch, dass man von einem Standpunkt in der Landschaft/Wiese aus jede Menge solcher Blumen-Ziele anpeilen kann, ohne dass man sich darauf zu bewegen muss. Andererseits muss ich aber auch mein richtiges Makroobjektiv loben, mit dem man natürlich eine ganz andere Art von Makroaufnahmen erzeugen kann.
Nach meiner Erfahrung sind Fotos dieser Art mit anderen Objektiven bei weitem nicht so einfach aufzunehmen. Es geht natürlich, aber man muss normalerweise immer nah zum Motiv hin. Mit dem Tele entdecke ich vom selben Standpunkt aus gleich viele Motive und bin direkt schussbereit. Ich kann es also nur empfehlen, wem solche Naturaufnahmen Spaß machen
